Natürliche Tipps bei Burnout-Syndrom

Das moderne Leben verlangt vom Menschen ein immer höheres Mass an Leistungsfähigkeit. Gibt es dann im privaten Umfeld noch zusätzliche Belastungen, ist schnell ein Punkt erreicht, bei dem Körper und Seele mit Beschwerden reagieren. Oft ist damit auch eine Verminderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit verbunden. Um es gar nicht soweit kommen zu lassen, ist es wichtig, schon im Vorfeld und bei den ersten Anzeichen von Stressreaktionen wie Leistungs- und Nervenschwäche, Verstimmungszuständen und psychosomatischen Beschwerden etwas für Körper und Seele zu tun. Hierbei können spagyrische Essenzen eine wertvolle Hilfe sein.

Frühzeitig und konsequent eingesetzt, können sie die Fähigkeit zur Stressbewältigung verbessern und mögliche Beschwerden lindern. Eleutherococcus (Taigawurzel) macht den Organismus körperlich wie seelisch widerstandsfähiger und stabiler, sodass er mit Belastungen gleich welcher Art besser umgehen kann. Avena sativa (Haferstroh) wirkt im Gegensatz zu Taigawurzel mehr beruhigend und hilft daher gut bei Erregungs- und Reizzuständen mit Schlafproblemen. Auch wirkt Avena sativa nach körperlichen und nervlichen Belastungen, wenn die Energiereserven wieder aufgefüllt werden müssen.

Ein energetischer Aufbau verlangt nicht nur eine Stabilisierung des Nervensystems, sondern muss auch körperliche Funktionsbereiche stärken und anregen wie z.B. die Durchblutung, den Blutaufbau und das Hormonsystem. Eine Ankurbelung der Durchblutung bewirken besonders die Essenzen Ginkgo (Ginkgoblatt) und Yohimbe (Yohimberinde). In der Lebensmitte, wenn die Hormonproduktion langsam nachlässt, sind zwei andere Essenzen von grosser Bedeutung: Angelica archangelica (Engelswurz) und Imperatoria (Meisterwurz). Beide Mittel haben einen stärkenden und aufbauenden Charakter und regulieren die Tätigkeit der Hormondrüsen. Hierbei zeigt die Angelica-Essenz besonders bei Frauen eine gute Wirkung, während Männer oft mehr auf Imperatoria ansprechen. Zeigen sich Hinweise auf einen mangelhaften Blutaufbau (z.B. niedrige Eisenwerte im Blut), dann ist Verbena (Eisenkraut) von grosser Bedeutung. Eisenkraut besitzt einen sehr hohen Gehalt an verschiedenen blutaufbauenden Mineralstoffen und ist in der Spagyrik eines der wichtigsten Mittel bei Blutarmut. Verbena wirkt auch auf das Nervensystem, indem es stimmungsaufhellend wirkt und somit bei Trübsinn und Schwermut entgegen wirkt. Ein weiteres hervorragendes Mittel zur Auflockerung der psychischen Stimmungslage ist Hypericum (Johanniskraut). Mit dieser Essenz lässt sich oft eine depressive Verstimmung lindern und die Lebensfreude anregen. Treten hingegen Spannungs- und Angstzustände in den Vordergrund, hat die Spagyrik mit Piper methysticum (Rauschpfeffer) ein wertvolles Mittel zur Lösung seelischer und körperlicher Verkrampftheit zur Hand.

Neben diesen Pflanzenessenzen wirken auch bestimmte spagyrische Mineralstoff-Essenzen nervenstabilisierend und können die negativen Folgen von Stressreizen abfangen. Hauptmittel in dieser Hinsicht ist Kalium phosphoricum, (Schüsslersalz Nr. 5). Es hilft bei Nervosität, Erschöpfung, Depressivität, Konzentrationsschwäche, Lernproblemen, Gedächtnisschwäche und nervöser Schlaflosigkeit.

Je nach individuellem Bild, lassen sich passende spagyrische Essenzmischungen zusammenstellen. Zudem lohnt sich, die Lebenssituation von Zeit zu Zeit zu überprüfen und gegebenenfalls Kurskorrekturen vorzunehmen.

Tipp bei Burnout-Syndrom

Spagyrische Essenzmischung mit Eleutherococcus (Taiga), Verbena (Eisenkraut), Laurus nobilis (Lorbeer), Kalium phosphoricum (Schüsslersalz Nr. 5) und Ferrum sidereum (Element Erde).

toni_moser

Toni Moser
Eidg. Dipl. Drogist
Fachberater für Naturheilverfahren, Rothenburg/Luzern

Kommentare sind geschlossen.