Nieren-Blasen Beschwerden

Reizblase, unwillkürlicher Urinabgang, Blasenschwäche, Nierenschmerzen, Bettnässen, Nierenfunktionsschwäche

Häufig wiederkehrende Blasenentzündungen sprechen Probleme von Nähe und Distanz an. Die Symptome wie häufigeres und schmerzhaftes Wasserlassen geben einen Hinweis darauf, dass der Kranke unter Druck steht, und verstärkt dazu aufgefordert wird, innerlich loszulassen – loslassen verbrauchter, überholter, überlebter und damit für die weitere Lebensentwicklung hinderlicher Themen. Der Impuls des Organismus, verstärkt loszulassen, wird in der Regel als schmerzhaft empfunden (Schmerz und Brennen beim Wasserlösen).

Auch wenn rein anatomische Ursachen ein Harnverhalten auslösen, können doch immer auch psychosomatische Elemente bei diesem Symptom beteiligt sein. Bei der Vielzahl von Beschwerden bei Blasenerkrankungen spiegelt insbesondere das Harnverhalten das «Unter-Druck-stehen» und vor allem die Unfähigkeit «Loszulassen bzw. Herzugeben» wieder. Beobachtet wurde auch, dass das Harnverhalten häufig kombiniert mit dem psychischem Symptom des «Nicht-weinen-könnens» auftritt.

Nieren-Blasensystem und Harnwege stehen auch in enger Beziehung zu den Atemwegen. So lassen sich häufig kindliche Erkrankungen im Bereich der Kiefer- und Stirnhöhlen mit Harnwegserkrankungen im Erwachsenenalter in Beziehung bringen. Im Luftorganismus ist die Seele tätig. Volkstümliche Redewendungen wie «Angstbrünneli» oder «das geht an die Nieren» weisen auf eine Reaktion des Nierensystems auf seelische Empfindungen wie Angst, Schreck und Spannung hin.

Die Spagyrik betrachtet jede Form der Entzündung als Zeichen der Dynamik im Prozess der Krankheit. Diese ist um so stärker, je akuter die Entzündung abläuft. Erkrankt ein Mensch an einer akuten Entzündung, dann verfügt der Krankheitsprozess über eine hohe Dynamik, was die Chance einer schnellen Ausheilung mit sich bringt. Je schleichender eine Entzündung abläuft, desto mehr verliert der Prozess an Dynamik und damit an der nötigen Energie zur Ausheilung.

Nach einer gut überstandenen und völlig ausgeheilten (nicht unterdrückten) akuten Blasenentzündung besteht die «neue Form der Gesundheit» auf körperlicher Ebene in einem entgifteten Organismus, dessen Immunsystem durch eigene Überwindung der Krankheit nun stärker ist als vor der Erkrankung.Ständig wiederkehrende Blasenentzündungen lenken den Blick zusätzlich auf die geistig-seelische Ebene.

Jede Pflanze hat auch ein Wirkprofil auf seelisch-geistiger Ebene, z.B.. Guajacum: wirkt besonders bei Menschen die mürrisch, traurig, niedergeschlagen, sich agressiv aber gehemmt fühlen und empfinden.

Menschen mit Blasenproblemen sollten sich folgende Themen hinterfragen: Ängstlichkeit, was hält mich an alten Vorstellungen fest, Angst loszulassen. Es würde ihnen sicher helfen, sich dieses Gedankenmuster einzuprägen: Leicht und mühelos lasse ich das Alte gehen und heisse das Neue in meinem Leben willkommen. Ich bin in Sicherheit.

Tipps bei Nieren-Blasenbeschwerden:

Spagyrische Essenzmischung mit Cuprum oxydatum nigrum (Luft-Element), Guajacum, Cannabis, Ferrum phos. (Schüssler-Salz Nr. 3) und Tropaeolum.

Heilkräuter-Teemischung mit Birkenblätter, Hagebutten, Hauhechel, Brennessel und Goldrute.

Je nach Beschwerdebild, wie z.B. Reizblase, unwillkürlicher Urinabgang, Blasenschwäche, Nierenschmerzen, Bettnässen, Nierenfunktionsschwäche etc. kann die Spagyrische Essenzmischung individuell angepasst werden.

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Toni Moser
Eidg. Dipl. Drogist
Fachberater für Naturheilverfahren, Rothenburg/Luzern

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